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Datenstick: APN-Einstellungen ändern

Wenn Sie mit einem mobilen Datengerät ins Internet gehen wollen, müssen Sie sich im Mobilfunk-Netz des jeweiligen Anbieters einwählen. Dazu muss der Datenstick Daten übermitteln, die dem Netz mitteilen, welcher Dienst genutzt wird. Diese Daten nennt man APN-Einstellungen.

 

APN bei Datensticks neu einstellen

APN steht für access point name, zu Deutsch: Zugangspunkt. Je nachdem, in welches Netz man sich einwählt und ob man dort als Prepaid-Datenstick-Kunde oder Datenstick-mit-Vertrag-Kunde unterwegs ist, gibt man andere Daten ein.

 

Hat man einen Datenstick bei einem Anbieter inklusive eines Vertrags gekauft, sind die entsprechenden Daten bereits voreingestellt und man muss nichts weiter tun, als im Verbindungsmanager auf „Verbinden“ klicken. Will man jedoch eine Sim-Karte eines anderen Datenstick-Anbieters verwenden, dann müssen neue APN-Daten eingegeben werden. Dies ist etwa der Fall, wenn Sie den Stick behalten, aber den Anbieter wechseln oder im Urlaub im Ausland sind und den Datenstick mit einer Sim-Karte eines ausländischen Anbieters nutzen wollen.

 

Wenn Sie einen UMTS-Datenstick im freien Handel  kaufen, wenn es sich also nicht um einen "gebrandeten" Stick handelt, ist kein APN eingestellt und Sie müssen diesen ebenfalls manuell eintragen.

 

APN-Daten für die Eingabe bei Datenstick-Verbindungsmanagern

Die richtigen APN-Einstellungen finden Sie meist direkt im Verbindungsmanager. Dort hat man für APN-Änderungen bei USB-Datensticks ein Verbindungsprofil, das sich bearbeiten oder durch Hinzufügen mehrerer Profile erweitern lässt. Das Profil besteht aus folgenden Teilen: Der Verbindungsname ist quasi der Profiltitel. Es empfiehlt sich, den vom Anbieter angegebenen Namen zu verwenden, im Prinzip steht es Ihnen aber frei, einen Namen für die Verbindung zu wählen.

 

Wenn Sie diese Netz-Angaben nicht selbst machen wollen, dann haben Sie auch die Möglichkeit, einen unabhängigen APN-Verbindungsmanager zu laden, der Sim-Karten automatisch erkennt.