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Mobilfunkfrequenzen weltweit unterschiedlich

Wer viel reist und einen Datenstick auf dem freien Markt kauft, um ihn mit jeder beliebigen SIM-Karte in möglichst vielen Ländern zu nutzen, der braucht in jedem Fall für die Mobilfunknetze der dritten Generation einen Datenstick, der auf vier Frequenzen funkt, das sogenannte Quadband.

 

Das haben mittlerweile viele Datensticks von Haus aus, sie können dann auf  den Frequenzen 850, 900, 1800 und 1900 Megahertz in GSM-Netzen senden und empfangen.

 

UMTS-Datensticks für das Triple-Band

Dazu kommt noch für Fortgeschrittene das sogenannte Triple Band für die Mobilfunknetze der dritten Generation, die können UMTs-Netze auf 900, 1900 und 2100 Megahertz nutzen. Diese Datensticks sind einsetzbar in Europa, Japan und Nordamerika, die amerikanische Novatel Wireless oder die belgische Firma Option haben solche Datensticks im Angebot. Wer das Spektrum noch zusätzlich erweitern will, kann sich einen Datenstick nehmen, der außerdem noch weitere UMTS-Mobilfunkspektren abdeckt – beispielsweise 850 Megahertz plus Triple Band oder 850 1900 und 2100 Megahertz plus AWS. Die Abkürzung AWS (Advanced Wireless Services deutsch: Fortgeschrittene Drahtlose Dienste) bezeichnet eine in den USA und Kanada gebräuchliche UMTS-Frequenzgruppe von 1710 bis 1755 Megahertz und von 2110 bis 2155 Megahertz. Hier muss man erst in Erfahrung bringen, welche Frequenzen an den bevorzugten Reisezielen genutzt werden und dann den Datenstick entsprechend auswählen.

 

Hilfreich kann auch eine Zusatzantenne sein, um ein möglicherweise schwaches Signal beim Datenempfang zu verstärken. Nicht alle USB-Datensticks bieten einen Anschluss dafür an. Auch auf diese Möglichkeit können Reisende achten.

 

Datenstick-Nutzung im Ausland: Andere Länder, andere Frequenzen

Je nach Land werden verschiedene Frequenzbänder für den Daten-Mobilfunk genutzt. Auf dem amerikanischen Kontinent werden in MobilMobilfunknetzen der zweiten Generation die Bereiche um 850 sowie 1900 MHz genutzt, in Europa, Asien und Australien funkt man auf 900 sowie 1800 MHz. Wenn man einen Internet-Datenstick hat, der über diese vier GSM-Schlüsselfrequenzen – das sogenannte Quadband - verfügt, ist man auf der sicheren Seite - der Datenstick ist global einsetzbar. Etwas komplizierter ist es mit der UMTS-Frequenz – hier wird in Deutschland wie in der EU für den Uplink – also das Senden von Daten - die Frequenz von 1900 Megahertz genutzt, für das Herunterladen von Daten – den Downlink - der 2100 Megahertz-Bereich. In anderen Ländern werden andere Frequenzen eingesetzt.    

 

Wenn man den Datenstick nicht hierzulande kauft, oder sich im Internet einen bestellt, sollte man darauf achten, welche Mobilfunktechnik vom Datenstick unterstützt wird. US-Produkte unterstützen oft CDMA-2000-Netze, die es in Deutschland nicht gibt. Ist der Datenstick nicht auch GSM- und EDGE- sowie UMTS- oder HSDPA-kompatibel, ist er hierzulande unbrauchbar.